Pfefferminze (Mentha piperita)

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Pfefferminztee

Pfefferminzöl

 

 

 

 

Die Pfefferminze ist wohl eines der bekanntesten Kräuter. Kein Wunder, da ihr unverwechselbares Aroma für viele Speisen, Süßigkeiten und Getränke unabdingbar ist. Auch als Heilkraut hat die Pflanze eine große Bedeutung. Pfefferminztee schmeckt nicht nur gut, sondern lindert auch viele Erkrankungen. Ihr großer Nutzen brachte der Pfefferminze daher auch den Titel Arzneipflanze des Jahres im Jahr 2004 ein.

 

 

 

Pfefferminze: Sie wird verwendet bei funktionell-spastischen Oberbauchbeschwerden und bei krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Sie wirkt verdauungsfördernd, antibakteriell und antifugal.

Auch Babys können mit Pfefferminztee behandelt werden. Damit Sie ein Gefühl bekommen, wie gering die Dosierung dabei ist, liste ich Ihnen hiermit die Drogenmenge in Gramm für das jeweilige Lebensjahr auf:

  • 0 – 1 Jahre:      0,3  – 1 g;
  • 1 – 4 Jahre:      1 – 3 g;
  • 4 – 10 Jahre:    3 – 5 g
  • 10 -16 Jahre:   3 – 6 g

Nur Tee! Vorsicht ist bei Säuglingen und Kindern geboten. Mentholhaltige Präparate können –durch Inhalation, Einreibungen oder Schleimhautkontakt – einen reflektorischen Atemstillstand auslösen.

 

Steckbrief von Pfefferminze
Botanischer Name Mentha x piperita
Pflanzenfamilie Lippenblütler
Weitere Namen Gartenminze, Englische Minze, Mint, Edelminze
Aussaatzeit / Pflanzzeit März-April
Blütezeit Juni-September
Erntezeit Mai-September
Standort halbschattig; feuchte, nährstoffreiche und kalkhaltige Böden
Verwendung als Heilkraut Magen- und Darmbeschwerden, Völlegefühl, Übelkeit, Kopfschmerzen, Gallenbeschwerden, Gelenkbeschwerden
Verwendung als Gewürzkraut Saucen, Suppen, Salate, Süßspeisen, süße Getränke, Pfefferminztee,

 

 

 

 

Wie bei allen Produkten mit ätherischen Ölen, empfiehlt sich die Lagerung in Metall- oder Glasbehältern. Wertvolle Inhaltsstoffe verlieren bei Kontakt mit Plastik ihre Wirkung.

Wichtiger Hinweis:

Auch Hausmittel können Nebenwirkungen haben und sind nicht generell für jeden geeignet. Sprechen Sie deshalb vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker. 

Vorsicht bei Schwangeren sie sollten Pfefferminztee nur in Maßen zu sich nehmen, da die enthaltenen Wirkstoffe die Gebärmutter stimulieren und vorzeitige  Wehen auslösen können. Stillenden Müttern wird von Pfefferminztee abgeraten, da er die Milchbildung hemmt.