Anabell 2 Jahre

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Anabell 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere süße Anabell wurde am 10. 07. 2019 schon 2 Jahre alt, wir kennen sie seit 04. 02. 2018 und es ist wundervoll mit ihr, sie ist ein toller Hund und sie liebt ihr Haus, ihren Garten und ihre Familie.

Heute: Anabell mag ihren Spazierweg sehr, den wir gemütlich von zu Hause aus, erreichen können. Da trifft sie oft ihre Hundefreunde Bodo und Jordi, mit denen sie immer ausgelassen spielt.
Wenn Anabell andere Hunde trifft, legt sie ihre Vorderpfoten auf den Boden, das Hinterteil bleibt oben  und dann wartet sie ab, wie der fremde Hund sich verhält.
Je nachdem, geht sie ihm aus dem Weg oder spielt mit ihm, aber nur auf ihrem Spazierweg zu Hause.
Ist sie fremd, geht sie nicht nur den Menschen, sondern auch den Hunden aus dem Weg.

 

 

 

 

 

 

…sie muss ihrem Herrl helfen Holz schlichten..

 

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… sie muss dringend das Herrl, vom arbeiten am PC abhalten. Sie springt ihm einfach auf den Schoss.

 

 

 

Wir fanden sie über Tierhilfe Süden Austria, danke für die sehr gute Betreuung. Sie kam aus  Bulgarien zu uns. Damals im Februar 2018 war sie ein kleines sehr verschrecktes Mädel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Streicheln war für sie fremd, erst nach einigen Monaten genoss sie, dass Streicheln  so richtig.
Heute: Jetzt kommt sie zu uns, um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen, die sie sehr mag. Zu Hause ist sie in der Zwischenzeit ein kleiner Frechdachs. Wenn ich sie nicht an der richtigen Stelle streichle, nimmt sie ganz vorsichtig meine Hand ins Maul und bringt sie dorthin wo es ihr gut tut. Manchmal knabbert sie noch wie am Anfang an meinen Fingern wie es ein Baby macht.

Die ersten zwei Tage versteckte sie sich vor uns und wir ließen sie machen. In der Nacht kam sie aus ihrem Versteck hervor und hatte Spaß. Sie fraß alles was wir vorbereitet hatten, zerfetzte eine alte Zeitung und sah sich ihre neues Zuhause an. Ich wurde munter und hörte ihr zu, aber störte sie nicht.

Am zweiten Tag freuten wir uns, dass sie am Nachmittag, aus ihrem Versteck kam und uns beobachtete. Nach einer langen Zeit, legten wir ihr die Leine an (sie ist sehr unsicher weil sie Leinen  nicht kennt) und gingen ganz vorsichtig mit ihr in den Garten. Im Garten streichelten wir sie.
Anabell war noch immer sehr nervös und hatte keine Zeit um zu schnuppern, sie hatte Angst.
Dann ging Dieter mit ihr auf den Feldweg, wo es keine Autos gibt, spazieren.
Sie versuchte immer, um Dieter herum zu laufen und war sehr unruhig und unsicher.

Dann zu Hause, trug sie Dieter zu ihrem Körberl und dort gefiel es ihr.

Anabell verbrachte den ganzen restlichen Tag in ihrem Körberl. Sie versteckte sich nicht mehr vor uns, sie hatte uns angenommen.

 

 

 

 

 

 

Unsere Anabell kann: Ohren aufstellen fast wie ein Schäferhund, abknicken, drehen und ganz flach zurücklegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute: Anabell ist ein Hund, der Menschen misstraut. Sie vertraute Dieter und mir seit dem zweiten Tag und wir können alles mögliche mit ihr machen, (Ohren reinigen, Füsse und Schnatze abwischen und ab und zu einmal baden) sie hält still, weil sie instinktiv weiß: „die tun mir nicht weh.“
Anabell hört auf unsere Stimmen, irgendwie  scheint sie uns zu verstehen. Ich glaube manchmal, dass ist mehr so wie Gedanken lesen, denn es genügt manchmal schon, wenn wir nur daran denken, ohne was zu sagen.

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als es im Sommer sehr heiß war, kauften wir Anabell ein kleines Kinderplantschbecken und befüllten es mit wenig Wasser. Wir dachten, wenn ihr sehr heiß ist, wird sie vielleicht mit dem Wasser spielen. Wir gaben einen Ihrer roten Lieblingsbälle ins Wasser um sie zum Wasser zu bekommen. Leider war und ist unsere Anabell sehr, sehr wasserscheu, daher schaute sie das kleine Becken nur kurz an und versuchte den Lieblingsbälle herauszufischen, da das ohne Wasserberührung nicht ging, gab sie es auf.
Aber jetzt kommt`s. Als es wiedereinmal sehr sehr heiß war, dachte Dieter daran, sie in das Plantschbecken zu setzen und dazu wollte er sie hinaufnehmen und zum Plantschbecken tragen.
Obwohl sie immer, unter seiner Hängematte lag, war sie auf einmal verschwunden und nirgends zu finden. Dieter hatte kein Wort, darüber verlauten lassen.
Wir gaben auf, Dieter sagte nur: „ich räume später, das Becken wieder weg“ und schon war unsere Anabell wieder bei uns.

Was auch so schön ist, sie ist immer in unserer Nähe, das kannte ich von unseren vorigen Hunden gar nicht. Liegen wir in der Hängematte sie ist bei uns, sitzen wir vor dem Haus auf der Bank, liegt sie unter der Bank.
Der Grund ist wahrscheinlich, jetzt sind wir in Pension und sind fast  immer mit unserem Hund zusammen, unsere zwei anderen Hunde, (Lissy und Amy) waren es gewöhnt, sich selbst zu beschäftigen, da wir berufstätig waren.

Es funktioniert alles sehr gut. Wir lieben Anabell und sie uns.

Anabell war sehr ängstlich.
Sie fürchtete sich am Anfang, vor so vielen Dingen.  Wenn sie irgendwo in der Wohnung ihr kleines Geschäft machte. Für so ein Baby war das ganz normal, wir wischten die Hinterlassenschaften einfach weg und gingen dann mit ihr immer hinaus. Nach einer Wochen hatte Anabell es geschafft. Sie ging immer in den Garten wenn sie Koten oder Wasserlassen musste. Sehr brav!
Warum wir wussten, wann Anabell raus musste?
Das war ganz einfach. Sie ließ uns niemals allein und verfolgte uns auf Schritt und Tritt. Wenn sie dann ohne uns zur Tür lief, wussten wir was los ist.
Sie fürchtet sich vor: Türschwelle, viele verschiedene Räume, Geräusche, Stufen, sogar wenn sie fraß und ihr Futter knackte zu laut in ihrem Maul, fuhr sie zusammen. Im Freien waren es: Krähen, Vögel die aufflogen, verschiedene Gerüche und Geräusche und Menschen.

Wir ließen ihr sehr viel Zeit und zeigten ihr unsere Liebe.

Heute mit zwei Jahren, schreckt sie zu Hause gar nichts mehr, nur wenn fremde Dinge in ihr Zuhause kommen, reagierte sie sehr vorsichtig und schaut genau was wir machen.
Sie akzeptiert auch wenn fremde Leute ins Haus kommen. Da gibt es genaue Unterteilungen. Ein Handwerker: „sehr gefährlich, ich muss mich gut verstecken“. Christina die Tochter der Familie oder Freunde die sie schon kennt: „die kommt öfters, also kann ich bei der Familie bleiben, aber sicherheitshalber weiter weg“.

Nachdem sie ihn neues Heim kannte und liebte, fuhren wir in die Stadt.

Am 8. Februar mussten wir einiges in der Stadt erledigen und Anabell kam mit. Wir fuhren in das Einkaufszentrum in der Stadt. Dort musste sie gleich, um vom Parkplatz in den Park zu kommen, in einen Lift einsteigen. Mit viel Geduld schafften wir den Lift und erreichten den Park. Wie am Anfang, bei uns im Garten, war sie zu nervös um zu schnuppern. Sie hatte immer den Schwanz eingezogen, solange sie sich nicht verstecken konnte.
Leider, kamen viele Leute auf uns zu und wollten beruhigend auf Anabell einwirken, weil sie sahen, dass sie Angst hatte. Natürlich verstärkte das ihre Angst.
Dann gingen wir, in unser Lieblingskaffee, wo sie sich immer noch vor Türschwellen fürchtete, aber wir hatten ja Zeit und so schafften wir gemeinsam auch diese Hürde. Beim Tisch angelangt, machte sie es sich sofort, in der hintersten Ecke, gemütlich.

 

Natürlich bekam sie von der netten Kellnerin, gleich Wasser, das sie nach einiger Zeit auch brav schlabberte.

Das zeigte uns, dass sie sich wohlfühlte.

 

 

Zurück im Einkaufszentrum, war sie ob der vielen Leute und Geräusch sehr aufgeregt.
Dieter nahm sie hinauf und trug sie durch das Getümmel der Menschen. Das gefiel ihr sehr gut.

 

 

 

 

 

 

Heute trägt Dieter sie nur in Ausnahmefällen, sie ist ja schon um einiges grösser und schwerer. Sie fährt brav mit dem Lift und schnuppert gemütlich im Park.
Nur die Angst vor den Menschen ist geblieben.

Wir hatten so viel ausprobiert in den letzten Zeit, aber sie schlottert immer noch wenn Menschen ihr zu nahe kommen. Besonders schlimm sind Menschen mit Hut, Fahrrad oder irgendwelchen Maschinen. Es wurde zwar ein wenig besser aber ganz wird das nie weggehen, damit müssen wir und sie leben. Dafür ist sie zu Hause, glücklich, ausgelassen, fröhlich.

Wir sind glücklich mit ihr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von den roten Bällen haben wir fünf zu Hause. Diese Bälle liebt sie heiß, aber nur in rot und das gleich Fabrikat.

Sie liebt Ballspielen und sie ist sehr schnell, am liebsten spielt sie den ganzen Tag.
Nur wenn es sehr heiß ist liegt sie gemütlich im Schatten, wo sie unter den Büschen eine kleine Kuhle in die Erde gegraben hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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