Kindheitserinnerungen von den 130

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Kindheitserinnerungen von den 130             

 zum Geburtstag von Renate und Karl    Jan. 2018 

60 und 70 ist 130 do san ma nimma fleissig

Da Karl is 2 Jahr noch mir kumma

Da Vota hat dann miassn  brumma

A Kind hab i jetzt wieda miassn mochn

Da hab i länger nichts mehr zum lochn

Wo er recht hat hat er recht

 

Es hot net lang dauert, da hom ma den Horwart aufglauert.

De Brettln von Horwart hom ma in Boch einigschmissen.

Der Vota hat an uns den Tennisschläger verschlissen.

Dafür hodn ihn die Lessie ins Urwaschl bissen.

 

De Mamma hat dann amoi miassn min Lozinski seiner Hüsn

in Markt auffi düsn.

Wias dann wieder hamgfahrn is war a Bam in Weg, des is gwiss.

A brochane Nosn a zerschundernes Gsicht.

Da Vota hot gsogt des foid net ins Gwicht.

 

In Spitoi is dann kumma noch Lilienfeld, des hot uns nu gföid.

De Renate hot dann kocha miassn und wir homs miasn biassn.

De Hörnchen san uns scho aus de Urwaschl aussi kumma.

Mamma kannst du net wieder ham kumma.

 

De Renate is nie gern ind Schui ganga.

Da Vota hots erst miassn im Hendelstoi fanga.

Da Weyrer Vota hat dann an Kegelbam aufgstöt, des hot uns grot nu gföd.

Jo da Karl woa da beste Kegelbua.

 

Denn ganzen Tag hot a oft Kegel aufstöd.

Am Abend hot er dann de Zehnal zöd, damit eam jo kanns föd

De Renate war die erste, da Karl da sexte.

Und das Ende von derer Gschicht, der Karl war der letzte nicht.

 

Dieter Bachler  18. Dez. 2017